allgemeine Mietbedingungen

§1 Unverbindlichkeit der Mietanfrage

Das Absenden des Buchungsformulars stellt eine unverbindliche Anfrage zur Miete meines Kameraequipments und Zubehör dar. Keine der beiden Parteien (Mieter oder Vermieter) ist  nach Absenden des Formulars verpflichtet, das angefragte Equipment über den angefragten Zeitraum zu mieten (Mieter) oder zur Verfügung zu stellen (Vermieter).

Die Equipmentvermietung wird erst verbindlich, wenn beide Parteien einen im Anschluss an die Anfrage ausgestellten Mietvertrag unterschrieben haben.

 

§2 Allgemeine Mietbedingungen

 

1. Legitimation

Vor der Vermietung des Equipments findet eine Legitimation des Mieters statt. Der Mieter übermittelt hierfür dem Vermieter eine Kopie eines Identifikationsnachweises (gültiger Personalausweis oder gültiger Reisepass).

 

2. Mietdauer / Einsatztage

Die Mietdauer umfasst die Anzahl der Einsatztage wie vom Mieter angegeben. Ein Einsatztag entspricht 24 Stunden ab 0:00 Uhr des ersten Miettages. Der Zeitpunkt der Ankunft des Mietgegenstandes beim Mieter bzw. ab Abholung des Equipments bei David Ferstl durch den Mieter ist bei der Zählung der Miettage unerheblich.

In der Regel erfolgt die Abholung einer Mietsache am Vortag des Mietzeitraums.

Die Rückgabe erfolgt spätestens am Rückgabetag. Der Rückgabetag ist der Tag, der im Online-Formular als letzter Tag angegeben wurde.

Bei Versand der Mietsache wird je ein halber Einsatztag für Hin- und Rücklaufzeit des Equipments durch den Versanddienstleister hinzugerechnet. SIEHE 6. VERSAND

Bei den Einsatztagen wird nicht zwischen Werk-, Sonn- und Feiertagen unterschieden.

 

3. Gesamtmietpreis

Der Gesamtmietpreis einer Vermietung ergibt sich aus dem Mietpreis pro Miettag, eventuell gewährten Rabatten, individuell vereinbarten Preisen für Zusatzleistungen wie Versicherung durch den Vermieter, Versandkosten und Transportversicherung. Der Gesamtmietpreis einer Anmietung ergibt sich aus den addierten Einsatztagen. Dabei wird nicht zwischen Werk-, Sonn- und Feiertagen unterschieden.

 

4. Zahlungsbedingungen

Der Gesamtpreis ist zu Beginn der Mietzeit bzw. vor Versand der Mietsache fällig, insofern nichts anderes vereinbart wurde. Nach Abschluss des Mietvertrages wird dem Mieter eine Rechnung mit allen Positionen aufgeführt, die vereinbart wurden. Eine Auslieferung des Equipments erfolgt nur nach vollständigem Zahlungseingang des Rechnungsbetrages.

 

5. Mietkaution

Bei einer Erstvermietung kann der Vermieter den Mieter auffordern, eine Mietkaution zu hinterlegen. Diese beträgt mindestens 10% und maximal den Zeitwert des Equipments zum Zeitpunkt der Vermietung und wird gegebenfalls in der „Auflistung Mietgegenstände“ aufgeführt. Der Mieter hat keinerlei Zinsansprüche auf den Kautionsbetrag. Die Mietkaution wird dem Mieter vom Vermieter nach Rückgabe und Prüfung auf volle Funktionsfähigkeit des gemieteten Equipments unverzüglich wieder ausbezahlt. Die Ausbezahlung der Mietkaution ist nur auf elektronischem Wege möglich. Zur Ausbezahlung nennt der Mieter dem Vermieter eine Bankverbindung. Eine Barauszahlung ist nicht möglich.

 

6. Versand

Bei Versand der Mietsache übergibt der Vermieter das Paket zwei Tage vor dem angefragten Mietzeitraum an das Transportunternehmen. Der Mieter erhält eine Sendungsverfolgungsnummer.

Sollten die Mietgegenstände via Versand an den Mieter verschickt werden, liegen folgende Dokumente bei:

ausgefüllte Checkliste über Vollständigkeit und Funktionsfähigkeit des enthaltenen Equipments

Versandaufkleber für den Rückversand des Pakets.

Ich empfehle, diesen zu nutzen, da dieser bereits bezahlt ist und den versicherten Transport gewährleistet.

 

7. Tracking

Teile des Equipments sind mit technischen Ortungsvorrichtungen ausgestattet. Zum Schutz beider Vertragsparteien kann der Standort des Equipments während des Transports und während der gesamten Mietdauer mittels GPS überwacht werden.

 

§2 Rechte und Pflichten des Mieters:

1. Der Mieter ist verpflichtet, bei Erhalt des Equipments dieses auf Vollständigkeit und Funktionsfähigkeit zu überprüfen. Stellt er einen Mangel fest, der nicht in diesem Mietvertrag aufgeführt ist, hat er diesen dem Vermieter unverzüglich mitzuteilen. Erfolgt diese Meldung nicht, geht der Vermieter davon aus, eine vertragsgemäße Übergabe erfolgt ist und die Mietsache in verwendungsfähigem Zustand ist. Eine spätere Meldung eines Mangels oder Defekts wird dem Mieter zur Last gelegt.

2. Der Mieter verpflichtet sich, den gemieteten Gegenstand sach- und bestimmungsgemäß zu nutzen und ihn vor Überbeanspruchung zu schützen. Eine Nutzung des Equipments in unsicherer Umgebung (z. B. in Krisengebieten, bei Unwetter, in radioaktiv verstrahlter Umgebung) ist untersagt.

3. Der Mieter trägt die volle Haftung für Beschädigungen oder Verlust des Mietgegenstandes während des gesamten Mietzeitraums. Sie geht bei Abholung der Mietsache beim Vermieter oder bei Übergabe der Mietsache durch das Transportunternehmen auf den Mieter über. Ein Schadensfall oder ein (teilweiser) Verlust der Mietsache ist dem Vermieter spätestens bei Beendigung der Miete aufzuzeigen. Liegt ein Schaden oder Totalverlust während des Mietzeitraums vor, hat der Mieter mindestens die Kosten der Reparatur durch ein vom Vermieter beauftragtes Unternehmen bis maximal den Wiederbeschaffungswert der Mietsache spätestens 14 Tage nach der Schadensanzeige an den Vermieter zu erstatten. Es wird empfohlen zu prüfen, ob eine gegebenenfalls vorliegende Haftpflichtversicherung des Mieters für Schäden oder Diebstahl an Leihgegenständen aufkommt.

4. Dem Mieter ist es nicht gestattet, Modifikationen oder Reparaturen an der Mietsache durchzuführen.

5. Der Mieter ist verpflichtet, die Mietsache nach Beendigung des Mietverhältnisses spätestens bis 11 Uhr des Folgetages entweder persönlich an den Vermieter zurückzugeben oder beim Versanddienstleister abzugeben. Dem Vermieter ist eine Sendungsverfolgungsnummer mitzuteilen. Entscheidet sich der Mieter für einen anderen Versanddienstleister als den, den der mitgelieferte Versandaufkleber ausweist, trägt der Mieter die zusätzlichen Kosten sowie das Risiko für Beschädigungen oder Verlust der Mietsache während des Rücktransportes.

6. Eine Verwendung des Equipments über den Mietzeitraum hinaus ist nicht gestattet. Die Unterschlagung oder die Beihilfe zur Unterschlagung der Mietsache (auch in Teilen) wird unverzüglich bei der Polizei zur Anzeige gebracht.

7. Bei vorzeitiger Rückgabe der Mietsache gilt der Mietvertrag weiterhin. Etwaige Mietminderungen aus dem Grunde der vorzeitigen Rückgabe bedürfen der Kulanz des Vermieters.

8. Eine Untervermietung der Mietsache ist nicht gestattet.

 

§3 Rechte und Pflichten des Vermieters:

1. Der Vermieter ist verpflichtet, die Mietsache vor Übergabe an den Mieter auf volle Funktionsfähigkeit zu prüfen und nur technisch einwandfreie Mietgegenstände zur Miete anzubieten. Funktions-einschränkungen und sonstige Mängel sind dem Mieter im Vorfeld der Vermietung mitzuteilen.

2. Der Vermieter verpflichtet sich, dem Mieter die Mietsache rechtzeitig zum vereinbarten Mietbeginn zur Verfügung zu stellen. Der Vermieter übernimmt keine Haftung für Lieferverzögerungen durch den Versanddienstleister. Außerdem schließt der Vermieter die Haftung für Ausfälle oder Verzögerungen durch nicht von Ihm beeinflussbare Ereignisse aus.

3. Fällt das gemietete Gerät bei sachgemäßer Bedienung durch den Mieter aufgrund eines elektronischen Defekts während des Mietzeitraums aus, kann der Vermieter keinen Ersatz für die Mietsache zur Verfügung stellen. Aus einem solchen Schaden resultierende Schadensersatzansprüche können gemäß den gesetzlichen Bestimmungen vom Mieter gegenüber dem Vermieter nur dann geltend gemacht werden, wenn die schädigende Handlung wie schuldhafte Verletztung des Lebens, Körper oder Gesundheit vorsätzlich oder mit grober Fahrlässigkeit durch den Vermieter entstanden ist. Ist dieser Umstand nicht gegeben, beläuft sich die maximale Schadenersatzforderung auf den Betrag des Mietpreises eines Einsatztages.

4. Ein verbindliche Miete kommt erst durch beiderseitige Unterzeichnung dieses Vertrags zustande. Zwar kann der Vermieter im Vorfeld die Verfügbarkeit des Equipments zum angefragten Mietzeitraum bestätigen, allerdings stellt diese Bestätigung keine verbindliche Zusage an eine Vermietung des Equipments dar. Eine Reservierung der Mietsache bleibt bis zur Vertragsunterzeichnung durch den Vermieter unverbindlich.

5. Der Vermieter ist verpflichtet, die Mietsache bei Rückgabe durch den Mieter unverzüglich auf technische Mängel, Schäden und Vollständigkeit zu überprüfen und den Mieter über das Ergebnis der Prüfung zu informieren.

 

§4 Übergabe, Rückgabe und weitere Vertragsbedingungen

1. Die Übergabe an den Mieter erfolgt zum vereinbarten Zeitpunkt entweder bei Abholung der Mietsache durch den Mieter oder im Fall des Versands bei Übergabe des Pakets von Versanddienstleister an den Mieter.

2. Bei der Rückgabe des Mietgegenstandes wird eine umfassende Kontrolle der Funktionstüchtigkeit der Mietsache durchgeführt. Der Vermieter gilt dabei als Kontrollperson. Fehlbestände und Zustand des verliehenen Gegenstandes werden durch ihn festgestellt und beurteilt.

3. Sollte der Mieter die Mietsache beim Vermieter abholen, erfolgt in der Regel eine kurze Einweisung in die Benutzung des jeweiligen Geräts. Bei Versand entfällt diese. Der Mieter ist selbst für das erfolgreiche Gelingen des jeweiligen Projekts mithilfe der Mietsache verantwortlich. Der Mieter ist sich der Funktionsweise der jeweiligen Mietsache bewusst und kann selbst einschätzen, ob das Gerät für seine Zwecke dienlich ist.

 

§5 Datenschutz

Verwendung der Daten

Der Vermieter versichert, alle vom Mieter übermittelten Daten ausschließlich für die Bearbeitung der Mietanfrage zu verwenden.

Datenübertragung im Internet

Der Vermieter weist darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z. B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen kann. Ein lückenloser Schutz der Daten vor dem Zugriff durch Dritte ist nicht möglich.

Kontakt per e-Mail

Tritt der Mieter per E-Mail mit dem Vermieter in Kontakt, werden die vom Mieter gemachten Angaben zum Zwecke der Bearbeitung der Anfrage sowie für mögliche Anschlussfragen gespeichert.

Des Weiteren gilt die Datenschutzerklärung.

 

§6 Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen

Die etwaige Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen dieses Vertrages hat auf die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen keinen Einfluss. An die Stelle von unwirksamen Bestimmungen treten die gesetzlichen Regelungen unter Berücksichtigung der Interessenlage beider Vertragsparteien bei Abschluss dieses Vertrages. Gleiches gilt bei einer Regelungslücke.